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Gutachten

Bauwerksdiagnostik

zur Untersuchung von Schäden und Mängeln sowie zur Bewertung des Bauteilzustands und des Schadensausmaßes

Die Bauwerksdiagnostik ermöglicht eine vertiefte Untersuchung von Bauwerken, Bauteilen und Schadensbildern, wenn eine reine Sichtprüfung nicht ausreicht. Ziel ist es, Schadensursachen einzugrenzen, den Bauteilzustand genauer zu bewerten und das Schadensausmaß nachvollziehbar zu dokumentieren. Die Ergebnisse dienen als belastbare Grundlage für Bauschadensgutachten, Instandsetzungskonzepte, Tragfähigkeitsbewertungen und weiterführende Planungen. So können geeignete Maßnahmen technisch fundiert und wirtschaftlich sinnvoll festgelegt werden.

Leistungsumfang

Aufzählung

Festlegung des Untersuchungsumfangs

Aufzählung

Auswahl geeigneter Prüf- und Messverfahren

Aufzählung

Durchführung zerstörungsfreier Untersuchungen

Aufzählung

Durchführung minimalinvasiver Untersuchungen

Aufzählung

Dokumentation und Bewertung der Messungen

Aufzählung

Untersuchungsbericht mit Maßnahmenempfehlung

Ihre Vorteile

Aufzählung

Vertiefte Kenntnis über den Bauteilzustand

Aufzählung

Eingrenzung von Schadensursachen

Aufzählung

Grundlage für Instandsetzungsmaßnahmen

Aufzählung

Reduzierung unnötiger Eingriffe in Bausubstanz

Aufzählung

Planungssicherheit bei Bestandsbauwerken

Aufzählung

Transparenz bei Streitigkeiten

Messverfahren

Endoskopie zur zerstörungsarmen Untersuchung schwer zugänglicher und verdeckter Bauteilbereiche in Bestandsbauwerken

Endoskopie

Die Endoskopie ermöglicht die visuelle Untersuchung schwer zugänglicher Bereiche, Hohlräume und Bohrlöcher. Sie eignet sich insbesondere zur Prüfung von Bauteilanschlüssen, Hohlstellen, Schächten, Fassadenaufbauten, Dachkonstruktionen oder verdeckten Bauteilbereichen. Mit Hilfe einer Endoskopkamera kann der Zustand im Inneren eines Bauteils oder Hohlraums erfasst und fotografisch dokumentiert werden. Dadurch lassen sich verdeckte Schäden, Materialveränderungen oder konstruktive Auffälligkeiten erkennen, ohne großflächige Bauteilöffnungen herstellen zu müssen.

Bewehrungsortung

Die Bewehrungsortung dient der zerstörungsarmen Erfassung von Bewehrungslage, Bewehrungsabständen und Betondeckung in Stahlbetonbauteilen. Sie eignet sich insbesondere zur Untersuchung von Stützen, Wänden, Decken, Unterzügen, Fundamenten und Betonbauteilen. Mit Hilfe geeigneter Ortungsgeräte können Bewehrungsstäbe lokalisiert und der Bauteilzustand ergänzend bewertet werden. Die Ergebnisse unterstützen die Planung von Bohrungen, Bauteilöffnungen, Befestigungen, Instandsetzungen oder weiterführenden Untersuchungen.

Bauwerksdiagnostik mit Bewehrungsortung und Betondeckungsmessung zur Untersuchung von Stahlbetonbauteilen
Thermografie in der Bauwerksdiagnostik zur Erkennung von Wärmebrücken, Feuchteschäden und energetischen Schwachstellen

Thermografie

Die Thermografie ermöglicht die berührungslose Untersuchung von Bauteilen und Gebäudehüllen anhand von Temperaturunterschieden. Sie eignet sich insbesondere zur Erkennung von Wärmebrücken, Feuchtebereichen, Undichtigkeiten, Leckagen, Dämmfehlern oder thermischen Auffälligkeiten. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera können Temperaturverteilungen sichtbar gemacht und auffällige Bereiche gezielt dokumentiert werden. 

Feuchtemessung

Die Feuchtemessung dient der Untersuchung von Durchfeuchtungen, Feuchtigkeitsschäden und Wassereintritten an Baustoffen und Bauteilen. Je nach Fragestellung kommen Widerstandsmessungen, kapazitive Messungen oder die Darrmethode zum Einsatz. Die Widerstandsmessung ermöglicht eine punktuelle Einschätzung der Materialfeuchte, insbesondere bei Holz und mineralischen Baustoffen. Die kapazitive Messung dient der zerstörungsfreien Eingrenzung feuchter Bereiche über die Bauteiloberfläche. Mit der Darrmethode kann der tatsächliche Feuchtegehalt anhand einer entnommenen und getrockneten Materialprobe genauer bestimmt werden.

Feuchtemessung in der Bauwerksdiagnostik zur Analyse von Feuchteschäden, Wasserschäden und Durchfeuchtungen an Gebäuden
Rissmonitoring in der Bauwerksdiagnostik zur Überwachung von Rissen, Rissbreiten und Veränderungen an Bauwerken

Rissmonitoring

Das Rissmonitoring dient der Überwachung von Rissen über einen festgelegten Zeitraum. Durch wiederholte Messungen kann beurteilt werden, ob ein Rissbild abgeschlossen ist oder ob weitere Bewegungen, Setzungen oder Verformungen auftreten. Die Ergebnisse helfen dabei, Schadensursachen besser einzugrenzen, die Entwicklung des Schadensbildes nachvollziehbar zu dokumentieren und geeignete Instandsetzungs- oder Sicherungsmaßnahmen festzulegen.

Bohrkern

Die Bohrkernentnahme ermöglicht die gezielte Entnahme von Materialproben aus Beton-, Mauerwerks- oder Holzbauteilen. Anhand der Bohrkerne können Materialeigenschaften, Schichtaufbauten, Festigkeiten, Durchfeuchtungen, Karbonatisierungstiefen, Chloridbelastungen oder biologischer Befall untersucht werden. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Bewertung des Bauteilzustands sowie für Instandsetzungsplanung oder Tragfähigkeitsbewertungen.

Bohrkernentnahme in der Bauwerksdiagnostik zur Analyse von Beton, Druckfestigkeit, Schädigungen und Bauteilzustand
Karbonatisierungsmessung in der Bauwerksdiagnostik zur Bewertung von Stahlbeton, Bewehrungskorrosion und Instandsetzungsbedar

Karbonatisierungstiefe

Die Bestimmung der Karbonatisierungstiefe dient der Bewertung des Korrosionsschutzes der Bewehrung in Stahlbetonbauteilen. An einer frischen Betonbruchfläche wird ein Indikator aufgebracht, mit dem die karbonatisierte Zone sichtbar gemacht werden kann. In Verbindung mit der vorhandenen Betondeckung lässt sich beurteilen, ob die Bewehrung noch ausreichend geschützt ist oder ein erhöhtes Korrosionsrisiko besteht.

Chloridproben

Die Chloridprobenentnahme dient der Bewertung von Chloridbelastungen in Stahlbetonbauteilen, beispielsweise infolge von Tausalzen, Spritzwasser oder Feuchtigkeitseinwirkungen. Hierzu werden Betonproben oder Bohrmehlproben entnommen und labortechnisch auf ihren Chloridgehalt untersucht. Die Ergebnisse zeigen, ob und in welcher Tiefe eine kritische Chloridbelastung vorliegt. Sie bilden eine wichtige Grundlage zur Bewertung des Korrosionsrisikos der Bewehrung und zur Planung geeigneter Instandsetzungsmaßnahmen.

Chloriduntersuchung in der Bauwerksdiagnostik zur Bewertung von Stahlbeton, Chloridbelastung und Korrosionsrisiko
Bohrwiderstandsmessung in der Bauwerksdiagnostik zur zerstörungsarmen Untersuchung von Holzbauteilen und verdeckten Schäden

Bohrwiderstandsmessung

Die Bohrwiderstandsmessung dient der Untersuchung von Holzbauteilen auf innere Schäden, Hohlräume, Fäulnis, Insektenbefall oder Querschnittsschwächungen. Mit einer dünnen Bohrnadel wird der Eindringwiderstand über die Bauteiltiefe erfasst. Die Messergebnisse liefern Hinweise auf geschädigte oder geschwächte Bereiche im Holz und unterstützen die Bewertung des Bauteilzustands, der Tragfähigkeit und des erforderlichen Instandsetzungsbedarfs.

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Kontakt:

Max Dik, M. Sc.

Rehgrabenstraße 2

83646 Bad Tölz​

 

Mobil:   0162 739 5018

E-Mail:  info@ibdik.de

Web:     www.ibdik.de

 

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VFIB-Qualifikation für die fachgerechte Prüfung von Ingenieurbauwerken nach DIN 1076 und die strukturierte Bewertung von Bauw
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