
Bauwerksprüfung
Hochbau nach RÜV / VDI 6200
zur Sicherstellung der Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit von baulichen Anlagen
Vergangene Schadensereignisse und Bauwerkseinstürze, insbesondere der Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall im Jahr 2006, haben die Bedeutung wiederkehrender Bauwerksprüfungen im Hochbau verdeutlicht. Auch heute können alternde Bestandsbauwerke, wartungsintensive Konstruktionen, Nutzungsänderungen oder bauliche Eingriffe sicherheitsrelevante Risiken verursachen, wenn Schäden nicht rechtzeitig erkannt und bewertet werden. Mit der VDI 6200 und der Richtlinie für die Überwachung der Verkehrssicherheit von baulichen Anlagen des Bundes (RÜV) stehen Eigentümern, Baulastträgern und Betreibern strukturierte Grundlagen zur regelmäßigen Überprüfung baulicher Anlagen zur Verfügung. Das Ingenieurbüro Dik verfügt über die erforderliche Fachkunde, um Bauwerksinspektionen fachgerecht und wirtschaftlich durchzuführen, Risiken zu bewerten und geeignete Maßnahmen abzuleiten.
Leistungsumfang
Einarbeitung in statisch-konstruktive Unterlagen
Abstimmung des Prüfumfangs und Ortstermins
Sichtprüfung zugänglicher Bauwerksbereiche
Stichprobenartige handnahe Prüfung
Fotodokumentation und Verortung der Befunde
Inspektionsbericht inkl. Maßnahmenempfehlung
Ihre Vorteile
Wirtschaftliches Bauwerksmanagement
Klare Entscheidungsgrundlage
Maßnahmenorientierte Berichte
Früherkennung sicherheitsrelevanter Schäden
Priorisierte Maßnahmenempfehlungen
Grundlage der Verkehrssicherungspflicht
Bauliche Anlagen nach RÜV / VDI 6200

Gewerbebauten
Gewerbebauten wie bspw. Geschäftsgebäude und Einkaufsmärkte werden täglich von einer Vielzahl an Personen genutzt. Betreiber und Eigentümer tragen daher eine besondere Verantwortung für die Standsicherheit und Verkehrssicherheit ihrer baulichen Anlagen. In den meisten Fällen sind Geschäftsgebäude wirtschaftlich und wartungsintensiv errichtet, sodass hier eine besonders hohe Prüfrelevanz besteht.
Industriebauten
Industrie- und Gewerbebauten unterliegen häufig hohen technischen und betrieblichen Beanspruchungen. Produktionsanlagen, Lagerflächen, Kranbahnen, Anpralllasten, Dachaufbauten, Photovoltaikanlagen oder nachträgliche Umbauten können die Tragstruktur eines Gebäudes zusätzlich beeinflussen.


Parkhäuser
Parkhäuser und Tiefgaragen sind dauerhaft hohen Beanspruchungen ausgesetzt. Neben dem regelmäßigen Fahrzeugverkehr wirken insbesondere Feuchtigkeit, Tausalze, Temperaturwechsel, Anpralllasten und mechanische Abnutzung auf die Baukonstruktion ein. Dadurch können Schäden an Betonbauteilen, Beschichtungen, Fugen, Entwässerungssystemen und tragenden Bauteilen entstehen.
Öffentliche Gebäude
Öffentliche Gebäude wie Schulen, Kindergärten, Verwaltungsgebäude, Rathäuser, Sporthallen oder Veranstaltungsgebäude werden regelmäßig von vielen Personen genutzt. Eigentümer und Betreiber tragen daher eine besondere Verantwortung für die Verkehrssicherheit, Gebrauchstauglichkeit und den ordnungsgemäßen Zustand der baulichen Anlagen.


Sonderbauten
Sonderbauten und außergewöhnliche Konstruktionen stellen häufig erhöhte Anforderungen an die Bauwerkssicherheit. Hierzu zählen beispielsweise Versammlungsstätten, Sport- und Veranstaltungshallen, weit gespannte Tragwerke, filigrane Dach- und Fassadenkonstruktionen, Sondertragwerke, temporäre Konstruktionen oder bauliche Anlagen mit besonderer Nutzung.
Aufgrund ihrer konstruktiven Besonderheiten, hohen Personenfrequenz oder besonderen Beanspruchung ist eine regelmäßige Überwachung und fachkundige Beurteilung dieser Bauwerke von besonderer Bedeutung.
Fassaden
Fassaden sind dauerhaft Witterungseinflüssen, Temperaturwechseln, Feuchtigkeit, Windbeanspruchung und Alterungsprozessen ausgesetzt. Schäden an Fassadenbauteilen, Bekleidungen, Befestigungen, Anschlüssen oder Fugen können die Verkehrssicherheit beeinträchtigen und im Einzelfall ein Risiko für Personen und angrenzende Verkehrsflächen darstellen.
